Physiologische und ethische Implikationen in Schopenhauers Konzept der ästhetischen Kontemplation

Brigitte Scheer

Resumo


Ein Hauptziel dieses Essays ist es, aufzuzeigen, dass Schopenhauers reine ästhetische Kontemplation zwar eine außergewöhnliche, aber keine übernatürliche Erkenntnisweise darstellt. Um dies zu beweisen, bedarf es der Offenlegung einer gewissen Affinität von Körper (Physis) und Geist, wie sie Schopenhauer für das Verständnis der reinen Kontemplation in seiner Theorie der menschlichen Sinne (insbesondere Gesichtssinn und Gehör) darlegt. Die aktive und objektive Ausrichtung dieser Sinne ist bereits eine Bedingung für die ethisch bedeutsame gelegentliche Überwindung des Willens in der ästhetischen Kontemplation.


Palavras-chave


Schopenhauer; Kontemplation

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DOI: https://doi.org/10.5007/1677-2954.2012v11nesp1p43

          

 

 

ethic@. Universidade Federal de Santa Catarina, Florianópolis, SC, Brasil, eISSN 1677-2954

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